Freitag, 28. März 2014

Coast walk with Uli and Anna




pictures



Watson Bay



Watson Bay with Uli and Anna




Anna und Uli - and the broken buggy-board




beach with Uli und Anna



Uli und Anna und die Kangaroos



Wildlife Park 3




Wildlife Park 2




Wildlife Park in Sydney



Sydney at nighttime



Sydney



Ausblick vom "Sydney Tower" mit Uli und Anna



Samstag, 22. März 2014

Today :-)


Die Sonne scheint durch unser Wohnzimmerfenster, ich sitze auf dem Boden mit einer (ok meiner zweiten) Tasse Kaffee und bin erfüllt mit reiner Dankbarkeit. Die CD “Young and Free” von Hillsong spielt im Hintergrund und ich kann nicht anders als beim schreiben von links nach rechts zu wippen.

Ihr Lieben so viel ist passiert. Mein geliebter Bruder Uli mit seiner Freundin Anna waren hier, ich stand auf der Bühne, meine Mitbewohner Victoria und Jonathan sind in eine eigene Wohnung gezogen und die erste “Colour-Conference” (Frauenkonferenz) hat letzte Woche stattgefunden. Die zweite Frauenkonferenz kommt diese Woche und Ostern steht vor der Tür.

Ich bereite mich gerade mit Mitstudenten auf eine Bandperfromance, wo ich “Death by Chocolate” von Sia singen werde, und ein Chorstück “Tell my mum” vor. In der nächsten 2 Wochen habe ich Musik Theorie Examen, wo ich noch viel vorbereiten darf. J Und drei Assessments habe ich schon abgegeben. Die Zeit vergeht so schnell, dieses Semester ist voll von drei großen Konferenzen mit je 10.000 Besuchern, Assessments und Examen. Aber ich liebe es!!!!!

Aber davon erzähle ich gleich mehr.
Ich hatte die große Ehre auf der Frauenkonferenz ein Team von 6 Leuten zu leiten- ich wusste es nicht bis mich meine Leiterin an dem Morgen zur Seite nimmt und mir alles erklärte. Das ist Hillosng J Unsere Aufgabe war es als „Hosts“ die Frauen Plätze in dem riesigen Auditorium zuzuweisen. Wir begrüßten sie an den Türen, schauten wo freie Plätze sind und stellten sicher, dass jeder einen Sitzplatz hat und gut versorgt ist. Wir waren Section C und hatten unseren Spaß – nur nicht wenn du für hunderte von Sitzen Müll auflesen willst und neue Flyer auf jeden Sitz verteilst. Nach drei Tagen – ok eigentlich schon nach 1,5 Tagen- unsere Beine und Füße taten so weh, da wir von früh 6:30 bis Nachts 10:00 Uhr auf den Beinen waren und Treppen hoch und runter liefen. Kaffee und viel Wasser hat uns sehr geholfen. Und immer wieder neu hatten wir Spaß, auch wenn Frauen (und davon waren es eine Menge genaugenommen 10.000) mal unfreundlich waren oder wie Wilde zu den begehrtesten Plätzen rannten und schon eine Stunde vorher an den Türen warteten. Die Frauen kamen von überall auf der Welt und beide Konferenzen sind voll ausgebucht. So durfte ich Frauen aus Afrika, Fiji und Indonesien kennenlernen. So kunderbunt, so wie ichs gern habe. Am Anfang muss ich ehrlich sagen habe ich mit der Frauenbewegung „Sisterhood“ in Hillsong etwas gekämpft, weil ich mich nicht als das „girly-girl“, pink und blumig sehe, aber jetzt verstehe ich die Hintergründe und wie sie sich (besonders unsere Pastoren Bobbie Houston) gegen Menschnsklaverei auf der Welt einsetzen. Und da bin ich gern dabei!

Ich muss euch wirklich sagen, ich bin so dankbar und begeistert im Moment. Ich habe gestern Abend im Gottesdienst sehr stark das Gefühl gehabt, wie Gott (wie eigentlich immer, nur ich fühls nicht immer) neben mir links sitzt und mit mir den Tag geniesst. Er sagt dann: „Na honey das sieht schön aus richitg? Ich mag es genauso sehr wie du.“ Dann sag eich: „Ja es gefällt mir so sehr, dass hast du wunderbar geschaffen.“ Und er grinst mich einfach nur an und umarmt mich und streichelt meinen Kopf. Die letzten Wochen kämpfte ich mit dem Gefühl ich komm nicht so recht voran mit meinem Leben (ja echt, kaum zu glaube nich weiß) und dass ich so stehen bleibe und all die Lügen und Schuldgefühle die versucht haben an mir kleben zu bleiben erdrückten mich. Und die letzten zwei Tage wurde mir erneut klar, dass Jesus ein für allemal für mich und alle gestorben ist und damit alles in Ordnung gekommen ist und Schuldgefühle oder Vorwürfe keinen Halt mehr an mir haben. Die Wahrheit ist, dass ich und du Gottes geliebte Kinder sind und Jesus beste Freunde und der Heilige Geist in uns Gottes Wahrheit bezeugt. Die Wahrheit ist, dass ich schon längst gerecht bin und Jesus nicht unsere Vergangenheit, sondern unsere Zukunft sieht.
Jesus hat mich besonders gestern frei gemacht von aller Last, was ich körperlich fühlen konnte. Er möchte, dass ich nach vorne schaue und nicht zurück. Ich wird eneue Lieder singen und ihm vertareun und folgen wo er mich auch hinschickt.
Ich bin so dankbar hier in Sydney leben zu dürfen, es ist ein Privileg und nicht selbstverständlich.
Ich bin gerade im Prozess tiefer und tiefer meine Identität in Gott zu sehen und zu verstehen, als seine Tochter, Kämpferin, Freundin und Gesendete. Es ist wunderbar, wenn Gott Menschen benutzt um mich zu ermutigen, wie auf der Frauenkonferenz, wo bekannte und fremde Menschen au fmich zukommen und mir sagen, dass ich ein sehr guter Leiter und wunderschön bin.

Lass uns heute nach zwei Menschen ausschau halten, denen wir Gutes und Leben zusprechen können!

Ich war so dankbar auch, dass ich in den letzten Wochen wieder mit meinen Freunden in Leipzig scypen konnte, sie frühstücken und ich mache mich fertig ins Bett zu gehen. J


Ich möchte euch noch erzählen, wie Gott mich versorgt.
Die letzten Monate hatte und habe ich ziemlich zu kämpfen gehabt mit den Finanzen, ich konnte meine Semestergebühr nicht bezahlen und Miete und Essen zu bezahlen war immer auf den letzten Drücker. Und da ich weiß, dass Gott mein Versorger ist und in der Bibel steht, dass er seinen Kindern (ich und du) kein Stein zu essen gibt, betete ich um seine Hilfe.
Und nichts offensichtliches geschah und auch an dem Tag, an dem ich meine Semestergebühr bezahlen musste, hatt eich das Geld nicht. Ich war echt sauer und enttäsucht und habe es Gott natürlich gesagt. Und so entstand eine Zeit von Vertaruen und mich auf ihn weiterhin verlassen und ihn ernst nehmen bei seinen Worten und Zusagen. Oh man ich sags euch.

Ich merkte, wie sich in meinem Herzen viel verändert zum positiven. Hätte ich gleich das ganze Geld gehabt wäre ich nicht so tiefer gewachsen mit Gott. Es geht immer darum den kennenzulernen, der Gibt und nicht nur die Gaben. Da shabe ich nun verstanden- denke ich J

Und dann fing es an, dass eine Freundin ihren Job mit mir teilte und ich 50$ verdienen konnte in dem ich putzen ging. Dann bezahlte jemand meinen Einkauf und eine andere Freundin gab mir 200$ weil ihr Gott es ihr aufs Herz legte. Dann sind da Zwillinge aus den Niederlande in meinem Tutorial, die mit viel Geld gesegnet wurden und gaben mir 100$ davon ab (und ich lud davon eine andere Freundin Heather zum Mittagessen ein). Und den nächsten Tag konnte ich in meinem kleinen Job in der Betreuung einer älteren Lady arbeiten und Freund ebezahlten meinen Kaffee. Und der clou kommt noch. Zwei befreundete Familien von mir und sehr gute Freunde in Deutschland überwiesen mir überraschenderweise Geld von denen ich es nicht erwartet hatte, so dass ich meine Miete rechtzeitig bezahlen konnte und einen Teil meiner Semestergebühr. Gott segnet mich durch Freunde und Familie extrem sehr! J
Ich schreibe dies um zu sagen: In meiner Schwachheit ist Gott groß und stark. Wo ich dachte Gott ist zu spät und ich mit meiner Angst kämpfte, dass er mich hängen lässt, beweist er Geduld und Durchhaltevermögen. 

Als mein Bruder Uli und Anna hier waren haben wir unglaublich viele schöne Sachen erlebt. Ich durfte sie mit zu meinen Vorlesungen mitnehmen und das coolste war, dass ich angefragt wurde in einer der College-Gottesdienste am Mittwoch mit 5 anderen Studenten auf der Bühne vor allen Professoren und Studenten zu singen. Es war unglaublich und eine große Ehre. Ich war so froh und gar nicht so sehr aufgeregt. Aber ich muss wirklich noch lernen mit „inears“ zu singen, wenn du Kopfhörer im Ohr hast und du dich darauf verlassen musst was du darüber hörst an Musik und Gesang ist es ersteinmal ungewohnt. So öffnen sich gerade neue Türen, dass ich mit dem Kinderchor auf der großen Bühne stand und jetzt zur nächsten Konferenz im Chor den song „Happy“ singen darf. Es ist echt cool. Auch hatte ich den Eindruck, dass ich hier im Gefängnis mitarbeiten soll und habe mich als Freiwillige eingeschrieben. Mal sehen was sich da ergibt. J


Morgen erzähle ich euch mehr .... J

To be continued.....