Freitag, 19. Juli 2013

Vorsingen und 1 Woche geschafft


Nun liegt die erste Woche College hinter mir. Naja noch keine Seminare oder so, aber viele Einführungen, mein Vorsingen, ein kaltes Haus, 3 Wolldecken in der Nacht und viele heiße Duschen. J
Aproppo Vorsingen, also ich war schon etwas aufgeregt, aber es war nicht so schlecht wie ich dachte.
Es gab einen Theorieteil, den ich ordentlich verhauen habe, was aber nicht weiter dramatisch ist. Danach wurde man zu dritt vor die Jury (drei Gesangslehrer) geholt, musste Tonleitern singen, Taktgefühl beweisen und gemeinsam eines der 4 vorher bestimmten Lieder singen.  Und anderer Spielereien und ich habe typisch für Europäer reagiert und nach den Übungen eher unsicher gewirkt und überselbstkritisch. Die Trainer mussten lachen und sagten klar, dass das ein Europäerproblem ist und ich unbedingt lernen darf meinen Kopf hier auszuschalten, da ich dies ab jetzt jede Woche vor mindestens 25 Menschen tun werde.
Nachdem ich dachte: Gott ich werde sterben. Musste ich eher grinsen, weil welches College sagt dir, dass du deinen Kopf ausschalten darfst. ;-)
Anschließend wurde ich und meine zwei Mitsängerinnen gebeten ein weiteres Lied vorzutragen, was als ziemlich gutes Zeichen zu deuten war. Und da ging ich den langen Weg im Raum auf die 2 weiblichen Gesangscoaches zu und trug Adele „One and Only“ vor. Ich war natürlich unglaublich cool und locker und war gar nicht nervous ;-)
Allen Grund hatte ich, da eine meiner Trainerinnen, deren Namen ich gerade nicht mehr weiß, mein Vorsingen prüfte, die schon in ihrem Teenageralter eine Gesangsschule eröffnete und mit 17 Jahren ihren Abschluss am College für Gesang machte.

Aber ich bin einfach froh, dass es mir echt gut geht. Ich merke schon, dass wenn ich viel auf Facebook bin, wie sehr ihr mir fehlt.

Aber ich muss echt sagen, dass hier mein Gebet erhört wird. Ich wollte immer so gefördert werden wie es mir entspricht und mit dem was in mir ist.
Und nun sagen die Trainer: „Wir glauben mehr an dich, als du selbst an dich. Wir wollen deinen Erfolg. Wir werden dich herausfordern und „dehnen“, was manchmal nicht angenehm wird, aber erfolgreich. Wir wissen, dass du nicht perfekt bist.“

 Aua, ok.
Sie sehen Großes in uns und glauben, dass genau Gott uns gesendet hat.
Sie glauben, dass wir am richtigen Ort sind.  Für die Trainer gibt es kein inkompetent, nur ein „noch nicht jetzt kompetent“.

Wie geil ist das denn, oder? So ein Umfeld habe ich immer gesucht, nie gehabt, aber jetzt ist es da.
Gott ist gut und hat den Plan Leute, es ist ein echtes Geschenk.

Da mir meine lieben Freunde Musik und Filme mitgegeben haben, werde ich jetzt „BigBangTheorie“ schauen J

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen