Nun liegt die erste Woche
College hinter mir. Naja noch keine Seminare oder so, aber viele Einführungen,
mein Vorsingen, ein kaltes Haus, 3 Wolldecken in der Nacht und viele heiße
Duschen. J
Aproppo Vorsingen, also ich
war schon etwas aufgeregt, aber es war nicht so schlecht wie ich dachte.
Es gab einen Theorieteil, den
ich ordentlich verhauen habe, was aber nicht weiter dramatisch ist. Danach
wurde man zu dritt vor die Jury (drei Gesangslehrer) geholt, musste Tonleitern
singen, Taktgefühl beweisen und gemeinsam eines der 4 vorher bestimmten Lieder
singen. Und anderer Spielereien
und ich habe typisch für Europäer reagiert und nach den Übungen eher unsicher
gewirkt und überselbstkritisch. Die Trainer mussten lachen und sagten klar,
dass das ein Europäerproblem ist und ich unbedingt lernen darf meinen Kopf hier
auszuschalten, da ich dies ab jetzt jede Woche vor mindestens 25 Menschen tun
werde.
Nachdem ich dachte: Gott ich
werde sterben. Musste ich eher grinsen, weil welches College sagt dir, dass du
deinen Kopf ausschalten darfst. ;-)
Anschließend wurde ich und
meine zwei Mitsängerinnen gebeten ein weiteres Lied vorzutragen, was als
ziemlich gutes Zeichen zu deuten war. Und da ging ich den langen Weg im Raum
auf die 2 weiblichen Gesangscoaches zu und trug Adele „One and Only“ vor. Ich
war natürlich unglaublich cool und locker und war gar nicht nervous ;-)
Allen Grund hatte ich, da
eine meiner Trainerinnen, deren Namen ich gerade nicht mehr weiß, mein Vorsingen prüfte, die schon in ihrem
Teenageralter eine Gesangsschule eröffnete und mit 17 Jahren ihren
Abschluss am College für Gesang machte.
Aber ich bin einfach froh,
dass es mir echt gut geht. Ich merke schon, dass wenn ich viel auf Facebook
bin, wie sehr ihr mir fehlt.
Aber ich muss echt sagen,
dass hier mein Gebet erhört wird. Ich wollte immer so gefördert werden wie es
mir entspricht und mit dem was in mir ist.
Und nun sagen die Trainer:
„Wir glauben mehr an dich, als du selbst an dich. Wir wollen deinen Erfolg. Wir
werden dich herausfordern und „dehnen“, was manchmal nicht angenehm wird, aber
erfolgreich. Wir wissen, dass du nicht perfekt bist.“
Aua, ok.
Sie sehen Großes in uns und
glauben, dass genau Gott uns gesendet hat.
Sie glauben, dass wir am
richtigen Ort sind. Für die
Trainer gibt es kein inkompetent, nur ein „noch nicht jetzt kompetent“.
Wie geil ist das denn, oder?
So ein Umfeld habe ich immer gesucht, nie gehabt, aber jetzt ist es da.
Gott ist gut und hat den Plan
Leute, es ist ein echtes Geschenk.
Da mir meine lieben Freunde
Musik und Filme mitgegeben haben, werde ich jetzt „BigBangTheorie“ schauen J
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