Ach wie geil ist dass denn, Ich sitze in
meinem Super sessel und versuche mir stabile und instabile Noten anzueignen für
mein Exam in Music Theory am Montag. Ich muss alle Tonleitern kennen,
Musikstücke erkennen und Rythmen klatschen und aufschreiben können. Unten in
der Küchen kochen und backen 4 Teenager (19 jahre) und Victoria Pizza und
Kuchen und neben bei wird sich eingesungen mit Aufwärmübungen. Ich liebe diese
Athmosphäre, auch wenn mich ehrlich gesagt das Teenie-verhalten echt anstrengt,
dazu spatter. J
Ich habe eben mit Jonathan nochmal
“aufgeschriebene Musik” (Noten, Pausen, Ablauf) abgesprochen. Ich denke ich
kriegs hin. J
Der Tag startete ich so mies, eigentlich
sind die letzten Tage echt anstrengend und etwas ätzend. Alles fing damit an,
dass ich mich über Madeline geärgert habe, weil ihre Freundin andauernd bei uns
schläft und wir das im Haus nicht abgesprochen haben und naja wir
unterschiedliche Ausübungen bzgl. Putzen und aufräumen haben- um es gelinde
auszudrücken. Naja und bei 5-6 Mann/Frau im haus macht es halt einen
Unterschied. Und dann suchten wire in gemeinsames Haus um günstiger wohnen zu
können, aber irgendwie war keener richtig entschieden, es gab keine offene
Kommunikation und ich hatte einfach das Gefühl jeder halt was zurück und ist
nicht ehrlich. Und naja das macht mich echt verrückt. Kurz gesagt, ich fühlte
mich nicht wohl zu Hause, fühlte mich gestört, keener nahm so richtig Rücksicht
auf den anderen (Türen zuschlagen, Müll rumliegen lassen , nicht abwaschen,..)
– eben volles community-leben.
Puh.
Ich dachte echt, oh man Gott in was bin ich
hier reingeraten, wieso Gott lässt du das zu, ich dachte wir sind über dieses
stadium hinweg. Ich fühlte mich nicht respektiert udn war echt sauer, weil
abgesprochene Sachen nicht eingehalten wurden und ich auch nicht die Mama
spielen wollte.
Ich zweifelte echt daran mit allen
zusammenzuziehen. Ich wollte nur noch alleine in meiner Höhle wohnen und nur
noch rauskommen wenn ich Hunger habeo der studieren gehen wollte. J
Ich sprach mit Freunden hier drüber, betete
und veranlasste ein House-meeting am Donnerstag Abend, was half. Ich sprach mit
Victoria und Madeline drüber und sie zeigten Verständnis. Und den selben Abend
gröhlte Purity Nachts um 12 Uhr immer noch laut rum und ich konnte nicht
schlafen. AHHHHH girls.
Heute dachte ich so, Gott weiß schon wieso
ich kein Geld habe für ein Flugticket, damit ich furs nächste Jahr nich tin
Versuchung komme abzuhauen. ;-)
Naja jedenfalls musste ich heute raus aus
dem Haus, bin mit meinem Fahrrad 1,5 Stunde rumgefahren und haben Gott meinen
Frust gesagt, dass ich das nicht verstehe und er doch weiß wie wichtig mir das
“zu Hause” und mein Rau mist. Ich war außerdem sauer auf ihn, das ser es
zulässt und nichts ändert.
Ich hatte letzte Woche gebetet, das ser mir
zeigt wie er ist und wie ich bin. Und jetzt vor einer Stunde merkte ich, wie
Gott mir wertschätzend meine Persönlichkeit zeigt. Ich merkte, dass ich true zu
meiner Zusage mit dem gemeinsamen Haus stehe und meine Liebe und Respekt im
Alltag im haus ausdrücke. Es ist wie mit Ruth in der bibel, die true dient. Mh,
ich hätte ja eher erwartet, dass Gott sauer auf mich ist, weil ich so sauer auf
ihn war, stattdessen zeigt er mir, wie er mich gemacht hat und mich selbst zu
verstehen. Cool. Und dann kam der clou.
Ich war mit Juliane aus Deutschland
verabredet und anschließend war ein Asien-Gottesdienst auf dem Gelände der
Gemeinde udn ich kannte Paul vom Studium, also blieb ich. Er stellte mich einem
Ehepaar vor aus Deutschland und es stellte sich heraus, dass es Lara Neumann
mit ihrem Mann aus Goslar war, die bis Januar in Australien leben und sie eine
professionelle Sängerin ist in Deutschland. Sie fraget mich wann ich wieder in
Deutschland bin, weil sie gute Sängerinnen sucht für verschiedene Events und
gab mir ihre Karte. Wir quatschten über Visionen und Träume und wa sich mir
vorstellen könnte zu machen.
So Krass. Es ist zwar klar nur erst eine
Option, aber eine echt coole! Gott kümmert sich um Möglichkeiten zu singen!
Gott ist true und halt meinen Ärger gut aus. (Ich wette er schmunzelt)
Das witzige war, dass ich eigentlich nie zu
diesem Zeitpunkt auf dem Gemeindegelände gewesen ware und Lara Neumann auch
nicht, sie hielt nur kurz an, weil sie dachte es sei eine gute Idee. Das war
definitiv kein Zufall. Sooo cool.
Ach und hatte ich schon erzählt, dass ich
ende November bei einer Veranstaltung vor 200 Leuten singen werde (“A21”) oh
man, ich bin so aufgeregt.
Ja so viele verschiedene Emotionen an einem
Tag. Das Leben ist schon spannend und nicht langweilig.
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