Victoria, Kirsten und ich sitzen im
Wohnzimmer, die Mädels nähen und treten die Nähmaschine, im Hintergrund läuft
das neue Album von Beyonce und ich wählte das Schreiben. Victoria meinte, dass
ist neue Version vom Leben einer Frau im 21 Jahrhundert. J
Ich liebe es entspannt mit den Mädels
kreativ zu werden, Victoria wollte mich zum zeichnen und malen überreden, das
kommt morgen- ach ne halt, da will ich mit Sydney (ja sie hat den selben Namen
wie die Stadt) musizieren. Nachher kommt Sven vorbei und wir wollen proben für
die Strassenmusik. Bis jetzt hatte es nicht geklappt, weil die Jungs hier nicht
so sehr verlässlich waren. Aber das darf sich ja verändern.
So schöne Sachen entwicklen sich gerade.
Letzte Woche startete ich mit Sydney eine Serie an Gebets- und Lobpreisnächten.
Es startete, als wir (ein paar Freunde aus Deutschland und Australien) un sim
Haus von Maxi nach dem Gottesdienst getroffen haben und Sherman meinte, wir
sollten doch gemeinsam singen. Ich betete und hatte den Eindruck von Gott, dass
wir für zwei Jungs beten in der Gruppe. Sie hatten erst eine Woche zuvor ihren
besten Freund und Mitbewohner verloren. Er starb an einem Haiangriff, war
Christ und betete noch bevor er starb für seine Freunde im Wasser. Nachdem Tod
des 19 jährigen und seinem Zeugnis, entschieden sich viele Leute zu einem Leben
mit Jesus und kamen zur Gemeinde. Ich war tief berührt, als Sherman, für den
wir beteten in lautens Weinen ausbrach und erklärte, das ser eine berührende
Begegnung mit Jesus hatte, wie nie zuvor. Dann hatte ich das Gefühl für sollten
für Heilung beten und fragte ob jemand krank ist und auch wieder Sherman sagte
sein Vater hat Krebs. So hielten wir gemeinsam fest an der Verheißung Gottes,
dass er Gesundheit und Heilung für uns Menschen will.
Ich bin einfach immer wieder begeistert,
wie Gott wirkt, punktgenau, niemals zu spät und immer mit Liebe und Fürsorge.
So entschied ich mit Freunden letzte Woche
Dienstag und Samstag (und diesen Dienstag) Lobreisnächte anzubieten, zu denen
jetzt immer mehr Leute kommen. Es ist ganz wunderbar. Gestern haben wir
Abendmahl zusammen gefeiert, durften Menschen ermutigen, sangen und hießen neue
Studenten (die im Januar sarten) willkommen. Und auch ich wachse mit den
Aufgaben, leite die Gruppe, höre von Gott und Sydney schubste mich ein
deutsches Lied zu sing. (ich komme einfach grad nicht auf besser deutsche
Worte….)
Die letzten Wochen hatte ich zum Glück
einige Zeit zu entspannen, zu lesen, “Madea” – mad black woman- zu schauen und
zum Strand (Manly) zu fahren. Da mein Bruder Uli und seine Freundin Anna vom
17.2.´4.3. nach Sydney kommen versuch eich jetzt schonmal rauszufinden was wir
alles machen können. Der eine Tag war wirklich lustig, wir kamen vom Strand
“Nielsen Park” in der Innenstadt und fuhren zurück mit dem Bus. Um den Bus zu
bekommen mussten wir durch die Innenstadt rennen, weil wir zu spät waren,
rannten also am Queen Victoria Building vorbei und ich versuchte so schnell wie
möglich die Hauptstrasse zu überquären. Naja und da da gerade kein Zebrastrafen war, dachte ich mir dann geh ich doch
einfach mal so rüber und grüne Ampeln (für Autos) sollten mich doch nicht
aufhalten oder? Richtig, also ich renne los, stoppe, weil ein Bus vor meiner
Nase war, renne, stoppe, weil das nächste Auto doch nicht stoppte für mich,
renne, stoppe und bin drüben. J Meine Begleiter starben einen Heldentod, aber wir
bekamen den Bus J
Was echt cool ist, ich
hatte am Sonntag mein erstes Vorstellungsgespräch hier in der City bei „Max
Brenner“ – Schweizer Chocolate Cafe- und am Dienstag fuhr ich zu einer 92
jährigen Lady um auf sie aufzupassen und zu verpflegen. Mal sehen ob ich einen
der Jobs bekomme.
Morgen fahre ich für 3
Tage auf ein Camp von der Gemeinde und ich darf wieder berichten, dass Gott auf
mich aufpasst und versorgt, weil ich es mir eigentlich nicht leisten konnte-
ich hatte gebetet um Gottes Hilfe- und ohne mein Zutun bezahlten andere die
Anmeldung und Unterkunft, so dass ich mitkann. So genial.
So nachdem wir die Klimaanlage angestellt
haben und ich eine Menge Kirschen und Melone gefuttert habe, ist mir schlecht
und auch Kaffee hilft da nicht weiter.
Aber kein Problem. J
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