Mittwoch, 14. August 2013

1 month in Sydney


Nun sitze ich wieder in meinem Bett, frisch geduscht, doch total kaput von 1,5 Stunden Gesangsprobe zu Hause in der Garage mit den zwei Mädels Madeline und Victoria und der Erkenntnis, dass ich innerhalb (nun doch nur noch) 3 Wochen eine unmenge an Lieder zu lernen habe- um genau zu sein 18.

Im Hintergund läuft die Musik von Agnus&Julia Stone, ein Geschwisterpaar sehr zu empfehlen. Das lässt mich an euch meine Freunde denken, die mir die Musik mitgeschickt haben und an meinen Bruder, mit dem ich so gerne singe. Es ware der Hammer wenn er hier wäre!
Ich bin nun genau 1 Monat hier in Sydney und kann es ehrlich gesagt nicht glauben. Ich fahren durch die Strassen im Auto mit Madeline, Victoria und Johnathan und Merethe aus meinem Haus. Frühs zum College, lauthals singend, ich darf meistens vorne sitzen (weiß gar nicht genau wieso) – wenn ich doch mal hinten sitze ärgert mich Jonathan und zerpresst mich zwischen sich und seiner Frau Victoria. Was für ein Typ….zeigt seine freundschaftliche Liebe jeden Morgen durch laute Musik von Metallica (er ist der einzige Frühaufsteher bei uns) und in dem er uns ärgert bis aufs Blut.  Abe rein gutes hat es….er brachte mir bei, wie ich in Gas vom Feuerzeug in meine geballte Hand lasse und dann anzünde und wenn ich meine Hand öffne kommt eine Stichflamme….ziemlich cool und es tat echt nicht weh. ;-) (zugegeben wir sind uns einfach sehr ähnlich)

Aber wo war ich…ach ja – ein Monat hier und ich habe die Oper besucht und die City kennengelernt, das war echt total cool. Am Freitag, wo wir immer frei haben, woollen wir in den Zoo gehen. Samstag kommt dann leider die Haus-Inspection, da wir ja in einem College-Haus wohnen, und wir müssen dringend putzen und unseren super-kleinen Garten kemmen.

Die Wochen vergehen so schnell, es ist echt unglaublich viel zu tun. Montags starte ich 8.30 Uhr (bin moistens bis 16.30 Uhr vor Ort) mit Tutorials, Seminargruppenähnlich, wo wir die letzten Vorlesungen zum Thema Bibel, Neues Testament oder Christliche Doktrine vertiefen. Anschließend besprechen wir unser Praktikum, welches ich 4h am Sonntag im Kids-Lobpreis-team mache und 4h am Donnerstag im Call-Center von Hillsong Church, wo ich die eingehenden Anmeldungen für die nächste große Konferenz im Sommer 2014 annehme und eintippe. Es geht immer um Teamwork und Leitung. So werde ich in der Bibel geschult, im Gesang und Bandleitung, aber immer gleichzeitig in der Kommunikation im Team und als Leiterin. Den Tag beschließe ich mit der Vorlesung zum Thema Teamwork und einer Vorlesung zur Musik Theorie, wo ich echt Panik geschoben haben, weil ich nicht alle Semitöne und Tonleitern wusste, habe aber den praktischen test mit allen richitg bestanden. Puh. J
Hey ich bin schon etwas raus mit dem lernen…

Dienstag ist ein ziemlich voller Tag mit Vorlesungen zur Bibel. Aber auch an diesem Tag, wie auch Montag, gibt es eine Stunde “Chapel” voller Gesang für Gott, einer kurzen Predigt und ganz viel tanzen vor der Bühne. Ich liebe es mittlerweile, wie man während einer Predigt, wenn man übereinstimmt, einfach “ja” oder “yes man” ruft, oder einfach klatscht und schreit (meine bevorzugte weise) J
Einfach leben und sich ausdrücken. Super.

Mein Mittwoch beinhaltet eine Vorlesung zum Thema Lobpreis-Leitung in der Gemeinde mit Aaron Paddle und Gesangsunterricht, wo wir heute erneut Genres zugeteilt bekommen haben. Mir wurde RnB/Jazz oder Pop zugeteilt und naja ich wählte Beyonze aus…ich muss es bis nächste Woche lernen un dvor meiner gesamten Workshop-Gruppe singen. Es ist echt nicht so einfach, wenn man das Lied einfach nicht mag und es einfach das kleinere Übel ist ind er Songliste. Naja es wird mich herausfordern. J

Donnerstags habe ich mein Praktikum und am Morgen “Sisterhood”, was ein riesen Gottesdienst für Frauen ist, wo ich mit helfe und arbeite. Wie alle Gottesdienste wird er in die ganze Welt übertragen. Einfach unglaublich. Ich mag es doch immer mehr an so etwas großem beteilgt zu sein. Keine Gemeinde ist perfekt und kein Christ ist das, aber ich spüre den Unterschied, wenn geliebt, ermutigt, geteilt und ausgesporchen wird, das macht den Unterschied.
Vor genau 30 Jahren starteten Brian and Bobbie Houston, die Prediger, mit 70 Leuten in Sydney und heute ist Hillsong in der ganzen Welt, eröffnete noch mehr Colleges und wir haben 5 Gottesdienste mit 1000enden von Mitgliedern. Krass!

Am Abend trifft sich das ganze Creativ-Team zum gemeinsamen Gottesdienst mit Lobpreis, kurzer Ansprache und anschließend “Master-classes” zum Thema Photographie, Gesang, Songs schreiben und mehr.

Freitag ist dann frei und wir versuchen als Haus wirklich einen Tag frei zu haben in der Woche, weil du sonst durchdrehst! Ich liebe es wenn noch keiner wach ist und ich draußen in der Sonne mit kaffee (eigentlich verboten ab jetzt…aber naja) und toast allein sitzen kann bis 10.30 Uhr und lessen kann. Blöderweise werde ich wieder müde durch die Sonne.

Samstag arbeiten wir an unseren test für die Schule und Sonntag bin ich ab 7 Uhr in der Gemeine, was ja alles ein Gebäude mit dem College ist, und berreite zru Zeit noch die Bühnen für die 3 Gottesdienste am Morgen für die Kinder vor. Dann bleibe ich bis 12.30 Uhr, baue wieder alles ab und gehe 17.30 Uhr zum Gottesdienst, der einem Konzert gleicht. Herrlich!
Montags fühle ich mich moistens ziemlich erschlagen.

Ich liebe es sehr, dass wir von so berühmten und tollen Lehrern unterrichtet werden. So oft sah ich die Videos von Konzerten von Hillsong und jetzt stehe ich neben “meinen” tolen Sängern und wenn ich sie grüßen (würde…ich traue mich nicht immer), dann grüßen sie und fragen wies geht.

Ach ja, dass muss ich euch noch erzählen. Johnathan hat leider kein Foto gemacht, aber ich wurde letzte Woche angefragt im Background-Chor am Mittwoch in der “Chapel” zu singen und zwar für die Band unter der Leitung von Jad, einer DER Sänger von “Hillsong-United”, die um die Welt touren. So cool.  Er war so lustig, ist echt groß und drückt sich etwas verhindert aus, wenn er etwas zu kritisieren hat, was echt witzig war. Beim Auftritt dann vergaß er erstmal die Chords, was alles sehr entspannte. So cool.

Ach und nochwas: ich hatte am Montag mein erstes assessment, was heißt für meinen Workshop Gesang musste ich 8 Seiten voller Fragen zu meiner Stimme, Schwächen und Stärken und Performance und Wissen zur Anatomy und so, ausfüllen. Außerdem musste ich 5 songs wählen, an denen ich meine Schwächen abtraniere. Das war echt viel.
Und bis nächsten Montag ist das nächste fällig für Teamwork. Ich komm mir vor wie wieder in der Schule….ha. J

Naja ansonsten freuen wir uns, dass es Tagsüber echt schon schön sonnig ist und wir nicht mehr so frieren Nachts.

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