God is so good!
Ich fühle mich so
gesegnet! Ich sitze gerade bei meiner australischen Oma zu Hause am Küchentisch
und das Radio an ihrem Bett dröhnt extrem laut aus ihrem Schlafzimmer, wo sie
gerade etwas schläft. Ich liebe es in ihrem warmen und schönen Haus zu sein, am
laptop und mit einem weißen Cappuccino neben mir. Da komme ich mir immer besonders als Schriftstellerin vor. J Über was man sich
halt immer so Gedanken macht, was? J
Die letzten Wochen waren,
wie ich ja schon geschrieben hatte, ein auf und ab- wie Leben so ist.
Aber besonders heute muss
ich wirklich sagen, ich bin sooo dankbar. Jesus segnet mich soo sehr.
Ich lerne Jesus gerade
noch einmal tiefer als „Versorger“ kennen, der weiß was ich brauche und was ich
mir wünsche. Nicht nur, dass Freunde mich letzte Woche zum Frühstück und Kino (
wir haben „Transformers“ gesehen) eingeladen haben, auch unterstützen mich
Freunde in Deutschland mehr und mehr finanziell (sehr überraschend) und ich
mehr Schichten hier auf Arbeit haben konnte. So kann ich jetzt fast den ganzen
Flug nach Deutschland in September für 3 Wochen bezahlen und konnte die erste
Summe für die Studiengebühr bezahlen. Wieso ich das so genau erzähle ist nicht
weil ich Geld eine zu hohe Priorität gebe, sondern einfach weil ich immer „praktische
Hilfe“ von Gott wollte und ich es hier spürbar und sichtbar erlebe, Jesus sorgt
für mich und ich brauche mir keine Sorgen zu machen- über gar nichts. Danke
Gott. Und nicht nur das Gott weiß was ich an Summen brauchen, ich werde oft mit
Mittagessen oder Abendessen (bei der Oma hier auf die ich aufpasse) versorgt
und dass meine „Arbeitgeber“ mich oft von zu hause abholen und heimfahren. Wo
gibt’s das denn? ;-)
Ich hoffe ich langweile
euch nicht, aber es sprudelt so aus mir raus und ich teile es so gern mit dir.
Das weit wichtigere für mich ist im Moment, dass ich so einen Frieden und Ruhe
in mir spüre. Ich habe immer nach Zufriedenheit in meinem Leben gesucht und ich
merke so stark wie ich immer mehr darin wandle – im leben, im laufen, im gehen,
im vorwärts gehen ich merke wie Gott mit mir ist und mich segnet und mir
Zufriedenheit gibt.
So ist es, dass ich weiß
ich soll „songwriting“ belegen, aber die letzten Wochen lies mich das nun doch
nervös werden lassen. Ich bekam
Zweifel an mir selbst, wie „Was wenn alle anderen besser sind als ich? Was wenn
ich keine Lieder schreiben kann? Was wenn’s ich alle gut verstehen, ich aber
außen vor bleibe?“
Und dann hatte ich eines
Abends das Bild in meinem Kopf von einem Reiter in einer Ritterrüstung auf
einem Pferd auf seinen hinteren Beinen. Ich war mir nicht sicher was Gott mir
sagen wollte damit. Aber seit gestern ist mir klar, dass Jesus mir sagt: „Ruth
du weißt ich wollte, dass du songwriting machen sollst. Ich vertraue dir,
deshalb kannst du dir vertrauen. Ich bin mit dir und ich führe dich nicht in
eine Falle oder einen Hinterhalt. Wenn ich dich sende, wird er erfolgreich,
weil ich dir die Kraft und Lieder geben werde. Ruth du hast mehr Kraft und
Stärke als du denkst du hast. Du hast generell mehr zu geben, als du denkst du
hast! Vertraue mir“
Ich liebe das am Heiligen
Geist, er drängt mich nicht, sondern öffnet mir die Augen und lässt mir die
Wahl, das Gute zu wählen.
Ok wartet mal, jetzt gebe
ich der Oma Rita erst einmal Mittagessen. Suppe mit Toast und ich darf mit
essen!
Ok bin wieder da J Die Oma ist so
lustig, immer einen Spruch auf den Lippen.
Ich will euch unbedingt
noch etwas erzählen. Ich plane ja gerade an dem Flug nach Deutschland im
September für 3 Wochen und ich bete, dass Gott alles gibt was ich dafür
brauche. Und ich lief die Woche nach Hause und hatte ein Gespräch mit Gott ,
dass er mir zeigt wie ich das verdiente Geld investieren soll. Ich merkte, dass
ich ihm vertraue, dass er mich liebt und versorgt mit allem was ich brauche und
trotzdem hatte ich manchmal meine Zweifel, ob er mich nicht vergisst, ob ich
ihn vielleicht an die Summen die ich brauche und Termine erinnern sollte. Etwas
am panicken redeten Gott und ich darüber. Und ich spürte, wie er mir Frage nach
Frage eine Antwort gab und meinte:“ Wieso sollte ich dir nicht alles geben was
du brauchst. Du bist meine Tochter und somit gehört dir alles was auch mir
gehört. Ich habe alles erschaffen und alle Reichtümer gehören mir. Ich liebe es
dir zu geben und ich brauche es ja nicht, also möchte ich es dir geben! Ich
kenne deine Bedürfnisse noch bevor du sie bemerkst. Und ich versichere dir ich
spiele nicht mit deinen Gefühlen oder nutze dich aus. Was in der Vergangenheit
war wird nicht noch mal passieren. Du bist sicher bei mir.“
Es war unglaublich schön,
ich konnte nur weinen und wusste wieder neu: Ich kann und darf Jesus vertrauen
und glauben, dass das was er mir verspricht wahr ist!
Ich möchte dich ermutigen
heute: Glaubst du wirklich was Gott gutes über dich spricht? Glaubst du wirklich,
dass du seine Tochter und sein Sohn bist und dir somit alles gehört auch was
Gott gehört (Heilung, Versorgung, Frieden,...) Durch den Tod und Auferstehung
von Jesus Christus gehört uns alles Gutes und wir dürfen Gutes erwarten!
Ich danke dir Jesus, du
bist mein Held!
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